Radquer-SM Sion: Rang 6 für David Kaufmann

 
Kalt, nass und Schnee. Bei diesem typischen Januarwetter denkt kaum einer an Radfahren. Nicht so die Radquer-Cracks. Mit de am Wochenende stattgefundenen Schweizermeisterschaften stand der nationale Saisonhöhepunkt im Terminkalender. In diesem Jahr wurden die Meisterschaften in Sion ausgetragen.
Die Strecke im Walliser Kantonshauptort ist berüchtigt, sind die Böden bei Eiseskälte doch meist steinhart gefroren. Nicht so in diesem Jahr: Während es in der Nacht auf Sonntag noch schneite, regnete es während des Tages wodurch die Strecke matschig und anspruchsvoll wurde. In Sion am Start war auch der U19-Rennfahrer des Veloclubs Sursee, David Kaufmann. Er zeigte beim CROSS-RACE GP Luzern in Pfaffnau am 26. Dezember bereits eine tolle Leistung und war, trotz grippebedingtem Trainingsunterbruch bis vor einer Woche mit Zuversicht nach Sion gereist. Das Rennen der Herren U19 verlief von Start weg nach Plan. Kaufmann konnte sich bereits zu Beginn unter den ersten Fahrern etablieren. Trotz eines Sturzes in den mehrere Fahrer involviert waren, liess sich der Oberkircher nicht aus dem Rhythmus bringen. Bis zur letzten Runde kämpfte er in einer Gruppe um Rang 5. Nach 43 Minuten und 04 Sekunden Renndauer überquerte er die Ziellinie auf Platz 6. Nach dem Rennen zeigte sich Kaufmann erleichtert und sichtlich zufrieden: «Für mich ist der 6. Platz ein Top-Resultat. Vor mir sind lediglich Fahrer, die zu den besten Bikern des Landes gehören und auch international Erfolge feiern.»
Tatsächlich hat David Kaufmann mit seiner Leistung in Sion unterstrichen, dass auch er zu den besten Radquerfahrern seines Alters gehört. Doch nun ist erst einmal Pause angesagt. Die Schweizermeisterschaften stellen jeweils die letzten Rennen der nationalen Radquersaison dar. In ein paar Wochen wird Kaufmann wieder mit dem Grundlagentraining für die anstehende, im Frühling startende Mountainbike-Saison beginnen. Bereits jetzt denkt der junge Rennfahrer des Veloclubs Sursee schon wieder an die kommende Radquer-Saison welche im September 2019 startet. Bei seinem ersten Jahr als U23-Fahrer möchte er sich von Beginn an im Starterfeld etablieren und auch internationale Rennen bestreiten.
 
 
 
Bericht: Chris Roos
Fotos: Erika Kaufmann & Sepp Kurmann